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Was ist das fedimap?

Erster Kaarster DI.DAY & fediverse & fedimap

Beim ersten Kaarster DI.DAY hat Frank Ahlert vom Kaarster Kultur Forum einen „Einblick ins Fediverse“ mit dem Schwerpunkt mastodon vermittelt.

Während der anschließenden Diskussion wurde das auch „fedimap“ angesprochen und ist aus unserer Sicht ein geeignetes Werkzeug zur Vernetzung Gleichgesinnter.

Eine Aufzeichnung der Diskussion ist als Audio (mp3 73:12 min) verfügbar.

Wofür steht fedimap genau?

Das fedimap ist eine freie, offene Plattform zur Erstellung und Verwaltung von Karten, die auf der Open-Source-Software OpenStreetMap (OSM) basiert. Der Name „fedimap“ steht für „federated map“ – also eine föderierte, verteilte Karte.

Fedimap Kartenausschnitt (Stand vom 13.03.2026)
Fedimap (Stand vom 13.03.2026)

Es handelt sich um ein Netzwerk von unabhängigen Servern, die jeweils eigene Karten-Daten hosten, aber miteinander kommunizieren und Daten austauschen können.

fedimap nutzt die Daten von OpenStreetMap, die von einer weltweiten Community ehrenamtlich gepflegt werden.

Anders als bei zentralisierten Kartendiensten (z.B. Google Maps) gibt es bei fedimap keine zentrale Kontrolle. Das stärkt Datenschutz und Unabhängigkeit.

fedimap kann für eigene Kartenprojekte, als Grundlage für Navigation, zur Visualisierung von Geodaten oder für lokale Gemeinschaften genutzt werden.

Bedeutung im Nachhaltigkeits- und Gemeinwohl-Kontext

Transparenz und Teilhabe: Jeder kann mitmachen, Karten verbessern und so die lokale Umgebung abbilden.

Datenschutz: Ohne kommerzielle Interessen werden keine Nutzerdaten für Werbung gesammelt.

Nachhaltigkeit: Durch dezentrale Infrastruktur wird die Abhängigkeit von großen Konzernen reduziert.

Unter Fedimap.de könnt ihr euren Standort eintragen und Gleichgesinnte in eurer Nähe finden.

Verbreitung des fedimap im deutschsprachigen Raum (DACH)?

Im deutschsprachigen Raum (DACH) ist fedimap bisher eher eine Nischenlösung und nicht weit verbreitet. Es gibt keine großen, bekannten Plattformen oder viele öffentliche Projekte, die explizit mit fedimap arbeiten oder es als Standard verwenden.

Die Nutzung konzentriert sich meist noch auf kleinere, lokale Initiativen oder technikaffine Communities, die Wert auf Dezentralität und Open-Source legen.

OpenStreetMap selbst ist in der DACH-Region deutlich populärer und weiter verbreitet als fedimap, das als föderierte Karte eher eine spezielle Alternative darstellt.

Die föderierte Struktur von fedimap ist technisch interessant, aber im Alltag und bei großen Nutzerzahlen noch nicht stark etabliert.

Kurz gesagt:
fedimap ist im DACH-Raum ein eher kleines, spezialisiertes Projekt mit begrenzter Verbreitung, vor allem im Vergleich zu großen zentralisierten Kartendiensten oder der breiten OpenStreetMap-Community.

Weiterführende Links zum Thema

fedimap

Aufzeichnungen vom ersten Kaarster Di.DAY

Kultur Forum Kaarst

Die Loebens aus Kaarst – DI.DAY Epilog


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